Tafeln

Das Essen bei den Tafeln hat nichts mit Tafeltüchern, Tafelsilber und -besteck zu tun. Kein Tisch wird festlich eingedeckt und hübsch geschmückt. Hier gibt es dass, was nicht mehr verkäuflich ist. Nahe am Verfall aber immer noch zum Ge- und Verbrauchen beziehungsweise zum Verzehren. Überlagertes Obst und Gemüse zum kleinen Preis.

Die Menschen, die kommen, sind auf diese Möglichkeit des günstigen Einkaufs angewiesen. Sie haben nicht das Geld und könnten ihr Familien nicht mir einer solchen Menge Obst und Gemüse versorgen, wenn es diese Institutionen nicht gäbe.

Auch Flüchtlingsfamilien haben die Tafeln mittlerweile entdeckt und lernen anhand praktischem Anschauungsmaterials recht schnell die Namen der einzelnen Sorten. Wählerisch sind sie trotzdem und manchmal wollen sie auch handeln, so wie sie es aus ihrer Heimat kennen. Hier sind ihre Chancen aber gering, denn das kleine Geld kommt wiederum den Helfern zugute, die auch nicht gerade wirtschaftlich gut dastehen. Diese müssen sich in Räumen zurechtfinden, die oftmals selbst nahe am Verfall sind. Trotzdem gibt es manchmal Schokolade oder ähnliches für die Kinder oben drauf. Das gab es früher nur in den Tante Emma Läden, im Supermarkt sucht man das heute vergeblich.

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